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STATIONÄRE OPERATIONEN

offene prostata operationAlles bleibt in einer Hand!

Die stationären Eingriffe werden von uns sowohl im Krankenhaus Bardenberg als auch im Franziskushospital durchgeführt. Im Vorfeld informieren wir Sie ausführlich über den Eingriff und den stationären Aufenthalt, so dass Sie genau wissen, was auf Sie zukommt. Wir verfolgen das Konzept, dass alles in einer Hand bleibt: ambulante Vorbereitung in unseren Praxen, Operation und stationäre Betreuung durch uns im Krankenhaus, ambulante Nachsorge wieder in unseren Praxen. Damit bleiben wir für die gesamte Dauer Ihrer Erkrankung Ihre Ansprechpartner.

Auf Grund der Vielzahl der urologischen Operationen werden hier nur die häufigsten Eingriffe aufgeführt. Bitte fragen Sie bei uns nach, wenn Sie eine Operation hier nicht beschrieben finden.

Äußeres Genitale:

  • Hydrocelenresektion: Entfernung eines Wasserbruchs über einen Schnitt am Hodensack.
  • Spermatocelenresektion: Entfernung einer Samenansammlung über einen Schnitt am Hodensack.
  • Hodenfreilegung: operative Freilegung des Hodens über einen Schnitt in der Leiste, z.B. zum Ausschluß eines Hodentumors, hierbei kann auch eine Hodenprothese eingesetzt werden.
  • Leistenbruchoperation: Versorgung über einen Schnitt in der Leiste und mehrfachen Verschluss der Bruchlücke.
  • Varikocelenoperation: sowohl über einen Schnitt in der Leiste, als auch durch eine Verödung unter radiologischer Kontrolle.
  • Operation eines Hodenhochstandes.
  • Beschneidungen.

Niere:

  • Nierentumorentfernung: unter Erhaltung der Niere (wenn technisch möglich), Nierenentfernung.
  • Perkutane Nierensteinentfernung (PNL): bei großen Steinen, die einer anderen Therapie nicht zugänglich sind.
  • Nierenfistelkatheteranlage unter Röntgenkontrolle.

Prostata:

  • Transurethrale Resektion der Prostata: es wird die vergrößerte Drüse durch die Harnröhre innerlich abgetragen.
  • Transurethrale Vaporisation der Prostata mit dem GreenLight-Laser: nahezu unblutiges und nebenwirkungsarmes „Verdampfen“ des Prostatagewebes auch unter Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z.B. Marcumar).
  • Holmiumlaserenukleation der Prostata (HoLEP): hier wird die Prostata durch die Harnröhre aus ihrer Kapsel geschält. Dieses Verfahren ist auch bei sehr großen Prostatae anwendbar, und man kann so auf einen Unterbauchschnitt verzichten.
  • Adenomenukleation: hier wird bei sehr großen Prostatae ein Unterbauchschnitt zur Entfernung der Prostata durchgeführt. Diese OP bleibt den sehr großen Drüse vorbehalten.
  • Radikale Kontinenz und ggf. erektionsnerverhaltende Prostataentfernung bei Krebs: hier wird ein Unterbauchschnitt durchgeführt und die Prostata unter mikrochirurgischer Technik radikal entfernt.
  • Brachytherapie der Prostata: eine nebenwirkungsarme Form der „Inneren“ Bestrahlung bei Prostatakrebs (siehe unter Brachytherapie der Prostata).

Blase:

  • Transurethrale Resektion von Blasentumoren mit wenn nötig Frühinstillation eines Medikamentes in die Blase.
  • Abtragung von Blasendivertikeln (Ausstülpungen der Blasenwand).
  • Radikale Blasenentfernung bei Blasenkrebs und Anlage sämtlicher Formen der Harnableitung.
  • Botoxinjektion bei überaktiver Blase.

Harninkontinenz:

  • Anlage spannungsfreier Bänder (TVT, TOT).
  • Kolposuspension nach Burch, in Kooperation mit den Gynäkologen und Chirurgen Versorgung bei Blasen- und Darmvorfällen.

Steinerkrankungen:

  • ESWL extrakorporale Stoßwellenlithotripsie.
  • Steinentfernung durch eine Harnleiterspiegelung (URS).
  • Steinentfernung durch eine Nierenspiegelung (PNL).

 

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